17. November 2002

Hallo Wetterbeobachtergemeinde,

dieses Wochenede habe ich dazu genutzt, meinen Regenmesser 'wintertauglich' zu machen.

Dazu habe ich die verschiedenen Foren konsultiert und möchte meine Lösung hier vorstellen - ob es funktioniert? Wir werden sehen.

Ich wollte auf jeden Fall eine Niedervoltlösung anstreben und habe dabei in meinem 'Kellerlager' noch verschiedenes Halogenlampenzubehör gefunden.
Es geht bei einer Birnchenheizung ja in erster Linie darum, im inneren des Regenmessers eine elektrische Leisung zu 'verbraten', die dafür sorgt, dass die Temperatur nicht unter den Gefrierpunkt geht.

Die Halogenlampenlösung macht - nach meiner Meinung -Sinn, denn sowohl Fassung und auch das Birnchen ist angenehm klein - ausserdem kann man durch austauschen der Birne auch die Wattzahl leicht ändern (5, 10, 20 Watt)

So sieht das Ganze dann aus:

   

Zum Schutz der naheliegenden Plastikteile habe ich aus Aluminiumblech eine 'Firewall' gebaut, die dann wohl auch dazu beiträgt die Wärme besser zu verteilen.

Fixiert ist das Ganze mit einem großen Klecks Siliconmasse, die auch nach unten den Wärmefluss blockiert.

Die Ansteuerung ist noch nicht gebaut, aber ich denke die sicherste und preiswerteste Methode ist ein einfaches mechanisches Thermostat.

 

So und zum Schluss habe ich den Vorschlag von http://www.monroe-live.de/regensensor.htm aufgenommen und dem Gehäuse einen 'Wintermantel' verpasst.

   

Dazu habe im beim Praktiker Baumarkt für knapp € 7,00 eine Rolle Wickelband - einseitig selbstklebend (4 mm Dämmdicke) gekauft und Lagenweise aufgetragen (es ist noch massenweise Material übrig).

Ach ja - wie ihr sehen könnt, habe ich auch die Messauflösung deutlich verbessert - mit Hilfe eines Chemikalientrichters, der sogar ein eingesetztes Sieb hat.

Das Teil hat einen Durchmesser von 24 cm und erhöht damit die Auflösung von 0,360 auf 0,106 Liter pro Quadratmeter für jede Wippenbewegung.

Fixiert ist der Trichter mit einer grauen Knetmasse, damit ich z.B. zum Reinigen den Trichter abnehmen kann.

Fragen dazu bitte an dieter@haudeonline.de